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04.05.2018

Stadt Esslingen als Digitale Zukunftskommune ausgezeichnet

Esslingens Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger nimmt den Förderbescheid von Landesinnenminister Thomas Strobl entgegen. Mit dabei Andreas Deuschle und seine Abgeordnetenkollegin im Landtag, Andrea Lindlohr.

Digitales Entwicklungskonzept bringt Esslingens Bürgern viele Vorteile!

Die Stadt Esslingen ist als Digitale Zukunftskommune ausgezeichnet worden. Bei der Preisverleihung am Donnerstag (03. Mai) im Innenministerium war sie eine von insgesamt 54 Städten und Gemeinden, die ins Landesförderprogramm „Digitale Zukunftskommune@bw“ aufgenommen wurden.

Andreas Deuschle sieht in der Auszeichnung für Esslingen eine verdiente Anerkennung eines innovativen digitalen Ansatzes. So berücksichtigt das Projekt ,Smart City Esslingen 4.0‘ von vornherein die Bereiche Verwaltung, Vernetzte Stadt, Wirtschaft und Bildung sowie Umwelt. Durch diese ganzheitliche Herangehensweise können Synergien optimal genutzt und Parallelstrukturen von Anfang an vermieden werden, so Deuschle. „Als digitale Zukunftskommune kann Esslingen jetzt zeigen, wie Smart City geht. Davon werden auch andere Kommunen im Land profitieren.“

Verwaltungsdienste bequem von zuhause aus erledigen

Nach Angaben der Stadt bringt das digitale Entwicklungskonzept für die Esslinger Bürger den Vorteil, orts- und zeitunabhängig bequem von zuhause aus Verwaltungsdienstleistungen in Anspruch nehmen zu können – ohne lange Warteschlangen, ohne Terminvereinbarungen und ohne die Bindung an Öffnungszeiten. Digitale Technologie werde auch zur Optimierung der Stadtplanung sowie zur Entwicklung effizienter Mobilitätskonzepte eingesetzt.

Deuschle begrüßt dabei, dass Esslingen auf diesem Feld bereits mit den Großen Kreisstädten Böblingen, Waiblingen und Ludwigsburg kooperiert. „Es ist richtig, dass sich hier Kommunen zusammentun, um voneinander zu lernen. Denn nur gemeinsam ist der Kraftakt der Digitalisierung zu schaffen.“ Der digitalisierungspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion verspricht sich von den Smart-City-Lösungen, dass sie Behörden schneller, unkomplizierter und somit bürgernäher machen: „Egal ob die Baugenehmigung per Mausklick oder das digitale Parkleitsystem: Die Digitalisierung kann nur gelingen, wenn die Menschen ihre Vorteile vor Ort konkret erleben.“

40.000 Euro für die digitale Stadtentwicklung

So fand der Ideenwettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ auch im Rahmen der Digitalisierungsstrategie der grün-schwarzen Landesregierung statt. Von den 54 Preisträgern sind vier digitale Modellkommunen, die in den Bereichen der Verwaltung, Mobilität oder Gesundheit jeweils mit bis zu 1,1 Millionen Euro gefördert werden; die anderen 50 Städte werden bei der Entwicklung ihrer Digitalisierungsstrategie unterstützt. Sie bekommen 80 Prozent der entstehenden Kosten erstattet, maximal jedoch bis zu 40.000 Euro. Insgesamt nimmt die Landesregierung zur Förderung der Digitalen Zukunftskommunen 7,6 Millionen Euro in die Hand.

 
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