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05.03.2018

Andreas Deuschle spricht beim Frühjahrsempfang der CDU Ostfildern

Andreas Deuschle mit dem Präsidenten der IT Baden-Württemberg, Christian Leinert (li.), und Michael Brucker, dem Vorsitzenden der CDU Ostfildern.

Das Gigabit-Zeitalter fest im Blick

Bei ihrem Frühjahrsempfang macht die CDU Ostfildern den digitalen Wandel zum Thema. Und schaut sich mit zwei Experten die verschiedenen Dimensionen dieser rasanten Entwicklung genauer an – mit dem Präsidenten der IT Baden-Württemberg, Christian Leinert, und mit dem digitalisierungspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Andreas Deuschle.

Manchmal geht es schneller als man denkt. Dann hält man plötzlich kein klobiges, schweres Handy mehr in der Hand, sondern mit dem Smartphone einen kleinen, flachen Computer, der nichts weniger ist als ein kluger Alltagsbegleiter. Und Roboter wandeln sich in nur wenigen Jahren vom kalten Grobmotoriker zur feinfühligen Maschine, die richtig auf den Menschen eingehen kann.

Es sind solche Beispiele, mit denen Christian Leinert beim Frühjahrsempfang der CDU Ostfildern veranschaulicht, in welch atemberaubenden Tempo sich die Digitalisierung vollzieht. Als Präsident der Landesoberbehörde IT Baden-Württemberg (BITBW) steht Leinert der zentralen Dienstleisterin für moderne Informationstechnologie (IT) in der Landesverwaltung vor.

Die praktischen Beispiele untermauert der Experte mit dem Hinweis, dass auf dem Kapitalmarkt der Internetsektor etwa die traditionell führenden Branchen längst von der Spitze verdrängt habe. Oder die Unmengen an Daten, die fast jeder Mensch im Netz generiert, inzwischen die wichtigste Ressource unserer Zeit sind. Leinert: „Daten sind das neue Gold.“

Dass all das nicht ohne eine Antwort der Politik bleiben kann, macht der örtliche CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Deuschle deutlich. Als digitalisierungspolitischer Sprecher seiner Fraktion weist er dabei auf die Anstrengungen der Landesregierung hin, seit die CDU in Baden-Württemberg wieder mitregiert. 

Besonderes Augenmerk liege hier auf dem Breitbandausbau, da die Breitbandversorgung allein schon bei einigen Unternehmen inzwischen als das wichtigste Infrastrukturkriterium gelte – noch vor der Energieversorgung oder der Verkehrsanbindung. 

Deuschle: „Seit die CDU wieder mitregiert, hat die Landesregierung hier drei Mal so viel Geld investiert als die grün-rote Landesregierung in ihrer gesamten Amtszeit.“ Nach den Worten Deuschles sollen in dieser Legislaturperiode insgesamt eine halbe Milliarde Euro für schnelles Internet ausgegeben werden: „Genau das haben wir als CDU übrigens auch schon in unserem Wahlprogramm vor der Landtagswahl versprochen.“

Sollten zu der Landesförderung noch die im neuen Koalitionsvertrag verabredeten Bundesmittel dazukommen, sei in Baden-Württemberg die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet – und damit das Gigabit-Zeitalter – in vier bis fünf Jahren zu erreichen, so der Landtagsabgeordnete.

Wie vielfältig die Landesregierung darüber hinaus den technologischen Umbruch gestaltet, zeigt für den Politiker die Digitalisierungsstrategie. Im Bereich der Wirtschaft habe man beispielsweise Unternehmen mit der Digitalisierungsprämie dabei unterstützt, ihr Geschäft zu digitalisieren. Im Bildungsressort baue man gerade den Informatikunterricht aus und stelle dazu 300 neue Lehrkräfte ein. Und im Bereich der Forschung unterstütze man die in Stuttgart und Tübingen gestartete Initiative Cyber Valley als eine der größten Forschungskooperationen Europas auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz. Deuschle: „Unser Anspruch ist, dass Baden-Württemberg zur digitalen Leitregion in Deutschland wird.“

 
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